Lebenslauf als Hebamme
Hebammen begleiten Frauen von der Schwangerschaft bis zur Wochenbettphase. Der akute Mangel gibt freiberuflichen Hebammen eine starke Verhandlungsposition, trotz hoher Haftpflichtkosten.
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51.972 bis 54.408 €
Median im Berufsfeld Geburtshilfe, Entbindungspflege, Destatis
Fachkräftelage 2025
Beobachtungsbereich
Spezialist, Geburtshilfe und Entbindungspflege
Top-Branchen
4 Branchen
Kliniken
Fachkräftelage: Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025 (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt, Mai 2026). Berufsgruppe „Geburtshilfe und Entbindungspflege“, Niveau Spezialist, Punktwert 1,7. Ab 2,0 Punkten gilt ein Beruf als Engpassberuf, ab 1,5 als Beobachtungsbereich. Die Zuordnung zu deinem Beruf ist eine Näherung. Engpassanalyse · Statistik der BA
Gehalt als Hebamme: Median je Anforderungsniveau
Berufsfeld „Geburtshilfe, Entbindungspflege“, brutto pro Jahr, umgerechnet aus dem Monatsverdienst (mal zwölf). Bundesweit, Vollzeit, ohne Sonderzahlungen. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Verdiensterhebung, Tabelle 62361-0030, Stichmonat 04/2025. Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Werte gerundet (verändert). Datensatz · Lizenztext
Karriereweg & Lebenslauf als Hebamme
Hebammen arbeiten in Kliniken, Geburtshäusern und freiberuflich, und der Lebenslauf macht deutlich, wo. Ausbildung oder Studium, die Erlaubnis zur Berufsausübung, Geburtenzahlen im Kreißsaal und Erfahrung in Vor- und Nachsorge stehen sichtbar. Zusatzqualifikationen wie Akupunktur, Stillberatung oder Notfallkurse erhalten einen eigenen Abschnitt.
Kliniken achten auf Schichtdiensterfahrung und die Zusammenarbeit mit Geburtshelfern und Neonatologie. Hilfreich sind Angaben zur Größe der Geburtsklinik, zur Zahl der Geburten pro Jahr und zur Versorgungsstufe. Freiberuflichkeit bringt Organisation und Abrechnung als Aufgaben mit sich, ebenso Rufbereitschaft und Hausbesuche.
Wer beides kennt, stellt den Wechsel zwischen den Bereichen als Stärke dar und benennt, was er jeweils gelernt hat. Zusätzlich zählen Kurse zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung, Erfahrung mit Risikoschwangerschaften und Kenntnisse in Beratung und Dokumentation. Wer Auszubildende oder Studierende angeleitet hat, nennt Zeitraum und Umfang. Für den Wiedereinstieg nach einer Pause hilft eine Angabe, welche Fortbildungen die Kenntnisse aktualisiert haben.
Zu vermeiden sind Angaben zu Geburten, die einzelne Familien erkennbar machen könnten. Besser sind anonymisierte Zahlen und Schwerpunkte. Auch fehlende Angaben zur Erlaubnis und zu Fortbildungen sollten nicht fehlen, ebenso eine klare Unterscheidung zwischen Klinik und freiberuflicher Tätigkeit.
Berufseinsteigerinnen nennen Ausbildung oder Studium und erste Erfahrung im Kreißsaal. Erfahrene belegen Einsatzbereiche, Zusatzqualifikationen und freiberufliche Tätigkeit. Beim Wechsel zwischen Klinik und Freiberuflichkeit erklärt der Lebenslauf die neu hinzukommenden Aufgaben. Vertrauen trägt Begleitung.
3 Lebenslauf-Tipps als Hebamme
Freiberufliche Zusatztätigkeit explizit angeben
Weiterbildungen (Stillberatung, Akupunktur, Homöopathie) nennen
B.Sc.-Abschluss und staatliche Anerkennung prominent platzieren
Typische Aufgaben
- Geburtsbegleitung
- Vorsorgeuntersuchungen (Schwangerschaft)
- Wochenbettbetreuung
- Stillberatung
- Kurse & Geburtsvorbereitung
Gefragte Skills
Typische Abschlüsse
Top-Branchen
Häufige Fragen zum Beruf Hebamme
Was verdient man als Hebamme?
Im Berufsfeld „Geburtshilfe, Entbindungspflege“ liegt der mittlere Bruttoverdienst (Median) in Deutschland je nach Anforderungsniveau zwischen 51.972 und 54.408 € pro Jahr. Die Werte sind aus dem Monatsverdienst umgerechnet (mal zwölf), gelten für Vollzeit ohne Sonderzahlungen und stammen aus der Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamts, Stichmonat April 2025. Die Bundesagentur für Arbeit ordnet die Berufsgruppe „Geburtshilfe und Entbindungspflege“ (Niveau Spezialist) in der Fachkräfteengpassanalyse 2025 als „Beobachtungsbereich“ ein, Punktwert 1,7; ab 2,0 gilt ein Beruf als Engpassberuf. Wo du liegst, hängt von Erfahrung, Branche, Region und Verantwortung ab.
Welche Skills gehören in den Lebenslauf als Hebamme?
Am häufigsten gefragt sind Geburtsbegleitung, CTG, Stillberatung (IBCLC), Pränataldiagnostik, Rückbildungsgymnastik. Wichtig ist, sie nicht nur aufzulisten, sondern mit einem Projekt oder Ergebnis zu belegen. Freiberufliche Zusatztätigkeit explizit angeben.
Welche Ausbildung oder welchen Abschluss braucht man als Hebamme?
Typische Wege sind: B.Sc. Hebammenwissenschaft (seit 2020 Pflicht), Staatlich anerkannte Hebamme, Weiterbildungen. Entscheidend ist im Lebenslauf, dass die Qualifikation klar erkennbar ist und zu den Anforderungen der Stellenanzeige passt.
In welchen Branchen wird Hebamme gesucht?
Besonders gefragt ist der Beruf in den Bereichen Kliniken, Geburtshaus, Freiberufliche Tätigkeit, Beratungsstellen. Ordne deine Erfahrung im Lebenslauf deshalb der Branche zu, in der du dich bewirbst.
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